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Freie Arbeit: Island Fotoreise im Herbst
Diese Island Fotoreise im Herbst 2025 ist eine Fotosafari, die mir sehr viel bedeutet und auf die ich mich sehr lange gefreut habe. Und auch wenn ich in den letzten Jahren die Vorzüge von Solotrips (dieser hier zum Beispiel: Madeira im Dezember) aus unterschiedlichen Gründen sehr zu schätzen gelernt habe, ist Island eine andere Nummer. Deshalb steigen Holger und ich erneut als Team in den Flieger, der uns einige Stunden später in Reykjavík wieder ausspuckt. Viele Fototrips haben wir schon zusammen gemeistert und immer wieder festgestellt: Unsere Vorlieben für Vorgehensweise und Spots sind nahezu identisch, unsere Leidensfähigkeit bei dauerhaftem Schlafentzug und ausgedehnten Hikes ebenfalls. Und so beschließen wir gleich in Reykjavík einstimmig: „Weg hier! Raus aus der Stadt – back to nature!“
Rückblick: Bereits 2017 und 2018 waren wir gemeinsam bei zwei Winter-Fotoreisen in Island unterwegs. (Hier findest du einen Blogbeitrag von mir dazu: Island in 8 Tagen) Das großflächig vereiste Island ist überwältigend, magisch, bizarr und unberechenbar – wenn man es vorsichtig ausdrückt. Nur: Vermutlich wollten wir bei beiden vergangenen Fotoreisen zu viel auf einmal und verzettelten uns hier und da ein bisschen, um in der Kürze der Zeit die Atlantikinsel auf der verschneiten Ringstraße zu umrunden. Nun also alles anders bei dieser Island Fotoreise im Herbst. Wir beschränken uns auf den westlichen und südlichen Teil Islands und bleiben länger in den jeweiligen Region, um bei schwächeren Bedingungen die wichtigsten Spots ein zweites und zur Not auch ein drittes Mal anfahren zu können. Eine Strategie, die sich in den letzten Jahren bei unseren anderen Fotografietouren oft ausgezahlt hat.

Bei der Island Fotoreise im Herbst 2025 beschränken wir uns auf die vier markierten Bereiche dieser Übersichtskarte. (Foto: Google Earth Pro)
1. Die Halbinsel Snæfellsness – Wasser von allen Seiten
Gleich unsere erste Location soll einer unserer Top 3-Spots dieser Island-Fotosafari sein: die Hraunfossar. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von mehr als 100 Wasserfällen und Rinnsale, die unterirdisch gespeist werden und sich auf einer Breite von rund 700 Metern aus dem Lavagestein in den Fluss Hvitá ergießen. Im Herbst ist dieses Naturwunder besonders beeindruckend, da die umliegende Natur in leuchtenden Rot-, Orange- und Gelbtönen erstrahlt. Das Zeitfenster hierfür ist kurz, wir kommen Anfang Oktober gerade noch rechtzeitig. Keine zehn Tage später sind auch die leuchtendsten Blätter zu kargem Gestrüpp zusammengeschrumpft.

Um die Dimensionen der Hraunfossar (deutsch: Lavawasserfälle) darzustellen, habe ich vor Beginn der „richtigen“ Landschaftsfotografie dieses iPhone-Panorama erstellt. Auf einem Dreiviertelkilometer werden die unzähligen kleinen Wasserfälle und Rinnsale unterirdisch gespeist und ergießen sich in den Fluss Hvítá.


Tarnung ist alles! Farblich habe ich mich der Umgebung angepasst. (Fotocredit: Holger Kröger)

Wie aus einem Märchen – die Hraunfossar sind eine Augenweide im Herbst.


Wenn du solche Bilder während einer Island Fotoreise im Herbst bereits am ersten Tag auf der Habenseite verbuchen kannst, freust du dich als Landschaftsfotograf wie ein kleines Kind zu Weihnachten.
Der Kirchberg und die Kirchen
Weiter geht’s: Die schwarze Kirche von Búðir und die Ingjaldshólskirche erleben (und fotografieren) wir bei außergewöhnlichen Bedingungen. Auch den Snæfellsnes-Klassiker, den Berg Kirkjufell mit dem Triple-Wasserfall im Vordergrund, können wir im pastellfarbenen Morgenlicht auf die Speicherkarten bannen. Das Wetter meint es gut mit uns. Und zwar rrrichtig gut!

Island-Klassiker: Die schwarze Kirche von Búðir.

Die Ingjaldshólskirche steht im Zentrum eines kräftigen Regenschauers. Ich liebe die Dramatik in diesem Foto!

Dass der Kirkjufell (deutsch: Kirchberg) ein Touristenmagnet ist, hat vor allem zwei Gründe: Der markante Berg ist, erstens, ganz easy mit dem Auto zu erreichen und sieht, zweitens, einfach genial aus mit diesem Dreifach-Wasserfall im Vordergrund. Wenn dann noch das Morgenlicht mitspielt, ist’s perfekt!
Spannend wird es rund um den kleinen Fischerort Arnarstapi mit seinen skurrilen Felsformationen, Buchten, Höhlen und Basaltsäulen. Das Licht ist für einen kleinen Augenblick auf unserer Seite. In den wichtigsten fünf Minuten, als die Morgensonne durch eine kleine Wolkenlücke aufs Ufer trifft, stehe ich gerade am großen Felsbogen, Holger fotografiert zu diesem Zeitpunkt die „Stone Bridge“, die ich bereits im Winter 2018 bei Traumbedingungen in mein Portfolio aufnehmen konnte. Auf jeden Fall sind wir beide an diesem Morgen in Arnarstapi sehr glücklich mit unser Bildausbeute! (Übrigens: Fotos von Reisepartner Holger findest du hier: Holger Kröger-Fotografie)

Allein zu Haus – von der Nachbarschaft hörst und siehst du hier nix!

It’s a kind of magic! Für einen kurzen Moment schiebt sich die aufgehende Sonne durch eine Wolkenlücke und scheint exakt durch den Felsbogen hindurch. Zur gleichen Zeit…

…steht Holger mit seiner Kamera ein paar Hundert Meter weiter an der „Stone Bridge“ und nimmt dieses Hochformat auf. (Wenn du die Wolkenformation links neben der Sonne vergleichst, siehst du die Übereinstimmung des Himmels.) Und das ist übrigens eine unserer Erkenntnisse während solcher Fototrips: Obwohl wir gemeinsam im gleichen Auto sitzen und an die gleichen Orte fahren, unterscheiden sich unsere Bildergebnisse im Nachgang erheblich voneinander! Der Beweis dafür, dass jeder Fotograf seine eigenen Interpretationen, Ideen und Vorlieben mitbringt und dadurch oft Fotos mit ganz unterschiedlicher Handschrift entstehen. (Fotocredit: Holger Kröger)

Tunnelblick!
Gar nicht weit entfernt können wir bei Lóndrangar unseren Blick aus rund 20 Metern Höhe in den Schlund des tobenden Atlantiks werfen, der hier mit viel weißem Wasser auf das zerklüftete Gestein trifft. Das ist kein Meeresrauschen, die Wellen schreien dich förmlich an, während im Hintergrund die Überreste eines alten Vulkankraters 70 Meter in die Höhe ragen. Endzeitstimmung!

„Wuuuusch!!!“

Regen und Regenbögen wechseln sich bei diesem Fototrip nach Island regelmäßig ab. Blöd nur, dass wir beim Erscheinen fast aller Regenbögen gerade im Auto sitzen. Hier hat es gerade so geklappt, einen zu fotografieren.

Lóndrangar – bei den Felssäulen im Hintergrund handelt es sich um Überreste eines alten Vulkankraters.
2. Zwischen zwei Kontinenten
Der Thingvellir-Nationalpark im Südwesten Islands ist ein historisch und geologisch spannender Ort! Schon die Wikinger hielten hier traditionelle Versammlungen ab – und das ist nun wirklich lange her. Thingvellir ist aber auch von vier aktiven Vulkansystemen umgeben, außerdem findet sich hier der Grenzbereich zweier tektonischer Platten, die in diesem Umfeld auseinanderdriften. Die amerikanische und die eurasische Platte haben eine lange Schlucht mit imposanten Felsspalten und Rissen gebildet.

Der Öxarafoss ist ein eindrucksvoller Wasserfall im Thingvellir-Nationalpark, der übrigens gleichzeitig UNESCO-Weltkulturerbe ist. Hier haben schon die Wikinger getagt und die Gegend gilt als Wiege des isländischen Parlaments. Man darf es so sagen: Demokratie hat hier Geschichte!

Lieblingsfarbe? Herbst!
Gar nicht weit entfernt können wir einen der weltweit aktivsten Geysire, den Strokkur, bestaunen. Im Viertelstundentakt speit der Strokkur das heiße Wasser wie mit einem Kanonenschuss bis zu 30 Meter in die Höhe, während drumherum heiße Quellen und Schlammtöpfe um die Wette blubbern. Muss man gesehen und erlebt haben!

Die „Bubble“ kurz vor Ausbruch des Geysirs.

Wunder der Natur: Wie ein Kanonenschuss speit der Geysir das heiße Wasser bis zu 30 Meter in die Höhe.
Allzu lange halten wir uns in diesem Gebiet nicht mehr auf und fahren bald weiter in den Süden Islands. Was wir uns nicht entgehen lassen: den Háifoss! Mit einer Fallhöhe von 122 Metern immerhin der dritthöchste Wasserfall des Landes, der dann in einer langen grünbewachsenen Schlucht Richtung Küste abläuft. Ziemlich spektakulär, dort oben zum Sonnenuntergang am Klippenrand zu stehen!

Keinen Schritt weiter! Ganze 122 Meter fällt das Wasser den Haifoss hinab, der damit der dritthöchste Wasserfall Islands ist.

„Schild? Was für ein Schild? Hab ich gar nicht gesehen…!? Ehrlich…!“

Auf diesen Moment haben wir gewartet. Während das Wasser in weißer Gischt in der Schlucht zerstäubt, geht am Horizont die Sonne unter. So entstehen Lieblingsfotos!

„Fotografischer Beifang“ sagen wir immer zu solchen grandiosen Motiven, die wir quasi im Vorbeifahren aufnehmen können. Der Fossálar liegt direkt an der Ringstraße. Mit dem Auto parkst du nur 50 Meter entfernt. Fotografieren darf auch mal ganz easy sein!
3. Gespensterstimmung im Hochland & Sturm in Vík í Mýrdal
Wenn du eine Island Fotoreise im Herbst unternimmst, willst du beides: Richtig schlimmes Schmuddelwetter aber auch sonniges Herbstlicht á la Indian Summer. Aus fotografischer Sicht gibt es Spots, für die du ausschließlich das eine (Schmuddelwetter) brauchst, während sich für andere Motive ausschließlich das andere (Indian Summer) eignet. Umgekehrt funktioniert’s leider nicht. Wir haben den Pabst in der Tasche und kriegen nahezu an jeder der ausgewählten Destinationen unser Wunschwetter. Manchmal müssen wir ein zweites Mal den gleichen Spot besuchen, um dem Glück ein wenig nachzuhelfen, insgesamt macht uns das Wetter aber sehr, sehr happy!
Für das südliche Hochland wünschen wir uns trübe Aussichten und bekommen: ganz ungehöriges Feuchtwetter. „Brrrr!“ Als wir die ikonische doppelte Bergspitze hinterm Bachlauf fotografieren, kriegen wir von allen Seiten Wasser ab. Fotografieren im Grenzbereich – lange macht sowas die Ausrüstung nicht mit! Genauso hatten wir es uns hier gewünscht. One dream – one Team!

So hatten wir es uns für das Hochland bei unser Island Fotoreise im Herbst gewünscht: Trübes Schietwetter, um schaurig-schöne Moody-Stimmungen mit dem Fotoapparat einzufangen.
Island Fotoreise im Herbst: Schwerer Sturm!
Weiter geht’s am schwarzen Strand von Vík í Mýrdal. Hier erleben wir einen schweren Sturm mit Windstärke 10 und Orkanböen in 11. Das ist die Stärke, bei der Nachrichtensprecher vor umstürzenden Bäumen warnen. Und wir so: „Jaaaa! Hin da!!“ Dazu muss man wissen: Der harmlos wirkende Strandabschnitt Reynisfjara ist eh bekannt für seinen kraftvollen Seegang und tückische Sneaker-Wellen, die hier schon mehrere Touristen in den Tod gerissen haben – und das schon an weniger stürmischen Tagen. Ich will nicht unken, aber: Der Reynisfjara-Strand ist tatsächlich der tödlichste Abschnitt Islands. Es gibt verstörende Videos von allzu wagemutigen Touristen, die vom Sog der ablaufenden Wellen wie Strandgut mitgerissen werden. (Hier mal ein Beispiel dazu: Youtube – Sneaker-Wave)
Was wir bei diesen Bedingungen hier erleben ist gigantisch. Du musst gegen das Meerestosen anschreien wenn du dich unterhalten willst, während die Wellen auf den Strand krachen und der feine Sand dich im Sturm sandstrahlt. Wir halten ausreichend Abstand zum Wasser und drehen den Wellen niemals den Rücken zu. Es kann dir schnell zum Verhängnis werden, wenn diese eine Welle, die weiter reinläuft als alle anderen zuvor, dir die Beine wegzieht. Wir fotografieren was das Zeug hält und können unser Glück kaum fassen. Ein Traum!

Als wir in Vik i Myrdal ankommen, herrscht bereits kräftiger Sturm. Später wechseln wir zum Black Beach (Reynisfjara), der hinter der Landspitze liegt. Dort legt die Windgeschwindigkeit nochmal einen Zahn zu…

Hörst du es?

Wie eine Mondlandschaft wirkt die Szenerie am schwarzen Strand Reynisfjara.

Exakt an dieser Stelle gab es in der Vergangenheit mehrere Todesopfer, die von den gefährlichen Sneaker-Wellen in den Atlantik gezogen wurden.

Wellen, die dich zum Fressen gerne haben!

Episch!!! (Fotocredit: Holger Kröger)
4. Am Fuße des Vatnajökull-Gletschers
Der südlichste Punkt unserer Reise ist das Vestrahorn mit der Landzunge Stokksnes bei Höfn. Gleichzeitig gilt dieses so fotogene Bergmassiv bei uns beiden aber auch als Achillesferse. Sowohl Holger als auch ich haben diesen Ort in den letzten Jahren schon mehrfach besucht, die Bedingungen haben aber nie so richtig gepasst. Problematisch wird es, wenn Nebel und/oder Wolken den Blick auf die Bergspitzen versperren. Dann kannst du das Fotografieren am besten gleich sein lassen. Genau das kennen wir aus der Vergangenheit. Diesmal planen wir 48 Stunden für diesen Ort ein und hoffen, hoffen, hoffen. Auf tolles Licht, auf wenig Touristen, vielleicht sogar auf Polarlicht? Man wird ja nochmal träumen dürfen..!

Bevor wir uns dem Vestrahorn mit der Kamera nähern, erkunden wir die übrigen Landschaften am Fuße des Vatnajökull-Gletschers. Das Eystrahorn mit der vorgelagerten Halbinsel ist gar nicht weit entfernt und wird hier vom stürmischen Atlantik umtost. Grenzwertige Bedingungen für die Drohne.

Herrlich, wie von links die untergehende Sonne in die raue Landschaft scheint.

Den beiden ist es auch zu windig – schnell zum Auto!

Wirken lassen! Dem eindrucksvollen Mulagljufur Canyon statten wir auch noch einen Besuch ab. Ganz schön hoch!

Die Hofskirkja im Süden Islands war eines meiner Wunschmotive vor Reiseantritt. Eigentlich hatte ich an einem wechselhaften Tag mein Bild schon längst im Kasten, als Wiese und Kirche plötzlich von einem flüchtigen Sonnenstrahl erfasst werden, der die Farben zum Leuchten bringt. Da war es wieder, das Glück der Tüchtigen! Holger und ich freuen uns diebisch!
Dass wir das Vestrahorn bei diesem Besuch letztlich in allen Facetten und Farben ablichten können, entschädigt doppelt für die vorangegangenen Besuche. Hier und jetzt ist deutlich mehr Glück als Verstand im Spiel. Wenn alles stimmt, muss du nur noch den Auslöser drücken. Danke, Island!

Rot, Blau, Grün, Orange – das Bergmassiv rund ums Vestrahorn können wir innerhalb von zwei Tagen in allen Farben fotografieren.

Hier sogar mit Spiegelung!


Fotografenweisheit: Vordergrund macht Bild gesund!

Fünf Stunden bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt haben wir zwischen den mit Strandhafer bewachsenen schwarzen Dünen ausgeharrt, um ein paar Bilderchen mit Polarlicht zu kriegen. Die kalten Füße sind längst vergessen, das Foto ist immernoch da!
IN EIGENER SACHE
Vor einiger Zeit habe ich auf meiner Homepage einen klitzekleinen Webshop integriert, in dem du ausgesuchte Landschaftsfotos als Highend-Druck für deine Wohnzimmerwand, das Büro oder die Praxis ordern kannst. Einige der Fotos, die du in diesem Blogpost siehst, kannst du ab sofort in meinem Onlineshop erwerben. Hier kannst du dich ein bisschen umschauen: Wandbilder-Shop von Florian Läufer. Mit deinem Kauf unterstützt du mich bei meinen freien Arbeiten, die ich auf eigene Kosten in buchungsschwachen Phasen realisiere. Das können Fototrips (dieser hier war super: La Gomera-Fotoreise), Portraitprojekte (wie zum Beispiel dieses hier: Charakterportraits in Schwarzweiß) oder auch ganz andere ausgefallene fotografische Ideen sein.

Jedes Bild ein Unikat! In meinem Shop biete ich ausgewählte Landschaftsfotos als Highend-Drucke an, die ich exklusiv für dich auf deinem Wunschmaterial anfertigen lasse. Du kannst wählen zwischen Leinwand, Alu Dibond, Holzdruck, Acrylglas und verschiedenen Künstlerpapieren mit edler Haptik, Langlebigkeit und hoher Farbbeständigkeit. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, die Fotos auch als Puzzle (70 Teile – 31,95 € oder 192 Teile – 40,95 €) oder Postkarte zu ordern.
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Kerstin & Jörg – Freie Trauung im Schulauer Fährhaus
Eine freie Trauung im Schulauer Fährhaus bedeutet: Eine Eheversprechen direkt am Ufer der Lebensader Elbe, wo die dicken Pötte in den Hamburger Hafen einfahren. Und weil Kerstin & Jörg bei ihrer Hochzeit dem Wasser ganz dicht sein wollten, haben sie die freie Trauung in den Gartenbereich der gefragten Hochzeitslocation gelegt. Das doppelte Jawort soll also unter am Himmel kreisenden Möwen ausgesprochen werden, während hundert Meter weiter der Wellenschlag des großen Stroms sanft auf den Elbstrand trifft.
Standesamtliche Hochzeit in Neu Wulmstorf
Doch so weit sind wir noch nicht. Bevor die freie Trauung im Schulauer Fährhaus im festlichen Rahmen beginnt, begleite ich Kerstin & Jörg zur standesamtlichen Hochzeit im Trauzimmer vom Standesamt Neu Wulmstorf. Die junge Standesbeamtin leitet die Trauung ausgesprochen herzlich, die später bei einer gemütlichen Zusammenkunft im Familienkreis ihren Ausklang findet. Ich fotografiere noch die klassischen Gruppenfotos am kleinen See gleich hinter dem Standesamt, dann beginnen auch schon die letzten Vorbereitungen für die freie Trauung im Schulauer Fährhaus am Folgetag. Darauf freue ich mich sehr!

Witzige Idee: Im Trauzimmer vom Standesamt Neu Wulmstorf sitzt du als Hohzeitspaar auf der „Trau-Couch“.

Die Ringe werden später vom gemeinsamen Sohn gereicht.



Kerstin & Jörg stehen vor der Standesbeamtin. Gleich wird die alles entscheidende Frage gestellt…


Ringwechsel


„Jaaa, wir wollen!“ *Knutsch!

Glückwünsche

Mit strahlenden Gesichtern treten Kerstin & Jörg aus dem Standesamt heraus.


Alles richtig gemacht – verheiratet!
Ankommen, eingrooven, fotografieren!
Wie (fast) immer bin ich der Erste in der Hochzeitslocation. Für mich als professioneller Hochzeitsfotograf ist es enorm wichtig, entspannt anzukommen, mit der nötigen Ruhe die fotografischen Möglichkeiten der Location auszumachen und mich nach und nach „einzugrooven“, bevor die Hochzeitsgesellschaft erscheint und es quirlig wird. Kurz darauf erscheint Traurednerin Janine Drynda (hier gelangst du direkt zu ihr: ein-herz-gefasst.de) auch schon, die als professionelle Radiomoderatorin mit Herz und Stimme durch die freie Trauung im Schulauer Fährhaus führen wird. Ich nutze die Zeit, einige Aufnahmen des späteren Festsaals, der Hochzeitsdeko und den fleißigen Helfern aus Kerstin & Jörgs Familien- und Freundeskreis zu machen, als nach und nach die Gäste eintreffen. Es wird spannend!

Freie Trauung unter freiem Himmel. Und zwar direkt an der „Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm Höft“ in Wedel. Seit 1952 werden hier ein- und ausfahrende Schiffe mit ihrer jeweiligen Nationalhymne (und in Landessprache) begrüßt.


Letzte Vorbereitungen im Saal.




Die freie Trauung im Schulauer Fährhaus
Als die Gäste in den Stuhlreihen unter freiem Himmel Platz genommen habe, steigt auch bei Bräutigam Jörg die Aufregung, der jetzt ganz alleine am Traubogen steht und auf seine Kerstin wartet. Die wird beim Einzug von ihrem Sohn begleitet und an Jörg übergeben. An dieser Stelle werden schon die ersten Taschentücher gezückt – und es werden im Verlauf der Trauung immer mehr. Zum Beispiel als die Eheringe vom gemeinsamen Sohn überreicht und aufgesteckt werden. Ein emotionaler Moment! Nach dem zweifachen „Ja, ich will!“ fällt beim gemeinsamen Auszug von Kerstin & Jörg sowohl bei den beiden als auch bei der Hochzeitsgesellschaft alles ab und es wird gedrückt, geknuddelt und beglückwünscht! „Just Married! Yieeehaaah!“

Direkt neben dem Pegelhäuschen wird gleich geheiratet – aufregende Minuten.



Kerstin wird von einem ihrer Söhne beim Einzug begleitet und gleich an ihren Jörg übergeben.


Hat was, oder?

Die professionelle Radio- und Eventmoderatorin Janine Drynda führt durch die Trauungszeremonie.


Zwei, die sich lieben!

Teil der Trauung ist eine Sandzeremonie, bei der Kerstin, Jörg und Familienmitglieder verschiedenfarbigen Sand in den Glasbehälter füllen, was deren Verbundenheit symbolisieren soll.



Auch hier nochmal der Ringtausch.

Danke!

Auszug bei strahlendem Sonnenschein!


Hochzeitsfotos am Elbstrand
Bevor am Abend die Party im Festsaal steigt, mache ich mich mit Kerstin & Jörg noch für ein Stündchen auf den Weg, um in direkter Nähe des Schulauer Fährhauses die wunderbaren Möglichkeiten für die klassischen Paarfotos am Elbstrand zu nutzen. Dies ist ja immer für jeden Hochzeitsfotograf eines der Highlights jeder Hochzeitsbegleitung. In diesem Fall kommen gleich mehrere ausgesprochen positive Dinge zusammen: Das Elbufer bietet außergewöhnlich tolle fotografische Optionen und Perspektiven, die Sonne strahlt mit Kerstin & Jörg um die Wette und: die beiden sind ganz ungezwungen, was die Fotografie spürbar erleichtert.



Am Wanderweg des Elbufers setzen wir die ersten Paarfotos um.


Gleich in der ersten Buhne hinter dem Schulauer Fährhaus kommt richtiges Beach-Feeling auf. Dass das Wetter auch noch so toll mitspielt, hatten sich alle gewünscht und bekommen. Klasse!


Zeitsprung: Zum Sonnenuntergang habe ich Kerstin & Jörg nochmal für ein Viertelstündchen auf den Schiffsanleger entführt, um das tolle Abendlicht für zusätzliche Paarfotos zu nutzen. Hat sich gelohnt!

Die beiden sind wirklich dolle verknallt. Sieht man, oder?


Eines meiner Lieblingsfotos von Kerstin & Jörg. Schön, wie der Uferbewuchs hier einen Rahmen um die beiden legt!
Hochzeit geglückt & gelungen!
Am Abend folgen dann das große Hochzeitsbüfett samt Hochzeitstorte, die Fotobox, Eröffnungstanz und Brautstraußwurf und, und, und. Die meisten Fotos aus dieser Phase sind natürlich dem persönlichen Fotoalbum vorenthalten, sodass ich hier nur eine Handvoll Bilder aus einer sehr großen Auswahl zeige. Ich würde sagen: Freie Trauung im Schulauer Fährhaus? Geglückt, gelungen und ausgiebig gefeiert! Mehr geht nicht – Cheers!

Erstmal essen!




Das ist es, was das Schulauer Fährhaus ausmacht: Die rrrrichtig dicken Pötte fahren quasi direkt vor der Terrasse in den Hafen ein und aus.

Die Hochzeitstorte wird mit einem Feuerwerk in den Saal gefahren.


Wer hat denn nun die Hand oben beim Tortenanschnitt..?





Es wird Abend.

Wer fängt den Brautstrauß?

„Hab ihn!!!!“

Der Eröffnungstanz. Guck mal, der DJ hat sogar seine Herzchenlichter angemacht!
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
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Freie Arbeit: La Gomera Fotoreise
Die La Gomera Fotoreise geisterte mir zwar schon länger als „man-könnte-mal“ durch den Hinterkopf, letztlich ist es dann aber doch eine Last Minute-Entscheidung, den Fotorucksack zu packen und bis in den Auslösefinger motiviert in den Flieger zu steigen. Im Spätsommer zeichnete sich ab, dass ich Mitte November eine Lücke in meinem Terminkalender haben würde, um die ich von nun an alle meine Aufträge, Projekte und Termine herumbastele. Das funktioniert bis Ende Oktober ganz gut, dann gebe ich mir selbst das GO! Ich buche ein relativ günstiges Pauschalangebot mit Flug und Unterkunft über TUI, dazu einen kleinen Mietwagen- fertig! Schon zwei Wochen später setze ich mit der Fähre von Teneriffa nach La Gomera über.
Wandern & Fotografieren im Garajonay-Nationalpark
In den zwei Wochen zuvor fahre ich von null auf Hundert die Recherche hoch. Ich hatte die zweitkleinste der Kanareninseln fotografisch ja schon länger auf dem Zettel, in tiefere Planungen war ich bisher aber nicht eingestiegen. Was ich extrem faszinierend finde und Hauptgrund für meine Reiseentscheidung ist: der Garajonay-Nationalpark mit seinen ursprünglichen Lorbeerwäldern. Seit meinen beiden Madeirareisen in der Vergangenheit bin ich total geflasht von derartigen Nebelwäldern (hier findest du einen Blogpost von mir über den Fanal-Lorbeerwald auf Madeira), dass mich mein innerer Kompass nun also nach La Gomera beamt.

In der kleinen Stadt Hermigua bin ich bei meiner einwöchigen Fotoreise untergekommen.
Ökologischer Tourismus
Was die Gomeraner ganz clever machen, ist die aus sich selbst resultierende Beschränkung des Tourismus. Für Strand-Cocktail-Club-Flanier-Shopping-Urlaube ist die Insel eh kaum die richtige Destination, eher für ökologischen Tourismus. Und der bremst sich selbst über ein nur begrenztes Angebot an Unterkünften und Mietwagen aus. Am meisten ist noch im Süden der Insel los, den ich für meine La Gomera Fotoreise in Sachen Fotospots sowieso nicht so spannend finde – gut so. Der Garajonay-Nationalpark befindet sich in den höheren Lagen der Inselmitte, hier und da ergeben sich noch diverse andere Möglichkeiten an den Küstenabschnitten.

Der „Roque de Agando“ ist ein ehemaliger Vulkanschlot und thront an seiner Spitze 1251 Meter über dem Meeresspiegel im Garajonay-Nationalpark. Eines meiner Lieblingsmotive hier auf der Insel.
Meine 5/9/2/7-Strategie bei dieser la Gomera Fotoreise
Nachdem ich die Insel in der Vorbereitung zigmal von der Couch aus via Google-Earth im Tiefflug überflogen bin, habe ich mir rund ein Dutzend fotografische Ziele für diese einwöchige Fotoreise gesetzt. Vor Ort setze ich dann auf die 5/9/2/7-Strategie. Und die geht so: Um 5 Uhr morgens geht der Wecker, um 9 Uhr abends komme ich heim, dann noch 2 Stunden Wetter- und Spotrecherche für den Folgetag und das 7 Tage lang. Ergo: Es wird anstrengend! Die fotografisch wichtigsten Zeiten sind die Morgen- und Abendstunden, dazwischen nutze ich die Zeit für Location Scouting, um die anvisierten Spots besser einschätzen zu können und die Trails und Wege zunächst einmal bei Tageslicht zu laufen. Da dies ein Solo-Fototrip ist und ich morgens und abends nur im Schein der Kopflampe durch die Dunkelheit laufe, fühle ich mich besser, die Strecken zunächst bei Helligkeit kennenzulernen. Was ich dabei fotografieren kann, siehst du hier:

Solch herrliche Aussichten kannst du im Norden der Insel fotografieren.

Es ist schon verrückt, dass diese Palmenlandschaft nur wenige Kilometer von den nebelverhangenen Bergen mit ihren Lorbeerwäldern entfernt ist.

Bevor ich mich aber auf die Wanderung durch die Lorbeerwälder mache, steige ich zu den Sea Stacks bei Arguamul herab und treffe auf das typische „Wildlife“ der Insel. „Määäh!“

Es geht über einen zerklüfteten Geröllpfad ein ganzes Stück bergab zu diesem lohnenswerten Seascape-Motiv.

Ein Regenbogen an der Küste von La Gomera dürfte nicht sehr häufig zu sehen sein. Hier regnet es ja kaum… Glück gehabt!
Waldbaden im Nebel

Bei meinem ersten Trail im Nationalpark darf ich gleich den so wichtigen Nebel erleben, der den Waldlandschaften erst ihren mystischen Charakter verleiht. Ganz schön kühl – ich muss die Jacke überziehen.

Unwirklich!


Manchmal kriegst es mit der Angst zu tun…


Was tatsächlich zur fotografischen Herausforderung wird, ist die Motivfindung in diesem Urwald. Das Verlassen der Wege ist weder erlaubt noch ratsam. (Oder möchtest du dich hier verlaufen?) Der Wald ist in sich so unruhig und verwachsen, dass sich mögliche Motive nicht auf den ersten Blick erschließen.

Schön, einfach nur schön!

Und so sind es auch die ganz kleinen Dinge, die ich in den Fokus rücke.

„Was macht der denn da?“ habe ich mich gefragt, als der Kanariengirlitz wieder und wieder über den Waldboden hüpft. Bei genauerem Hinsehen bin ich ihm dann auf die Schliche gekommen: Ameisen vom Boden aufpicken! Hier hat er noch eine in der Schnabelspitze eingeklemmt.

An diesem Blick vom „Mirador del Morro der Agando“ aus kann ich mich nicht sattsehen. Und deshalb musste ich einfach ein Panorama aus drei Einzelfotos zusammensetzen, um den tollen Sonnenaufgang an diesem magischen Ort für immer als 180-Grad-Foto einzufrieren.

Guck mal, ich habe einen „Waldbrand“ fotografiert.

Was für ein Licht! Love it!

Die Felsnadel am Strand vom Playa de la Caleta macht sich gut bei Sonnenaufgang und ist nicht weit von meinem Apartment entfernt. Im Hintergrund siehst du die Bergspitze vom Teide (dem höchsten Berg auf der Nachbarinsel Teneriffa) aus dem Wolkenband herausstehen.


Die alte (und verlassene) Bananenverladestation Costillo del Mar stammt aus dem Jahre 1890. Wäre auch ein gutes Piratenversteck, oder?

Eines meiner Lieblingsbilder von dieser La Gomera Fotoreise.

Ich bin sehr dankbar, diesen Ort gesehen, gefühlt, gehört und gerochen zu haben!

Die Wege im Nationalpark Garajonay sind vorgegeben und dürfen nicht verlassen werden. Wie auch? Ist ja alles zugewuchert.


Man darf es so sagen: Es ist ein Urwald! Sehr beeindruckend!
IN EIGENER SACHE
Vor einiger Zeit habe ich auf meiner Homepage einen klitzekleinen Webshop integriert, in dem du ausgesuchte Landschaftsfotos als Highend-Druck für deine Wohnzimmerwand, das Büro oder die Praxis ordern kannst. Einige der Fotos, die du in diesem Blogpost siehst, kannst du ab sofort in meinem Onlineshop erwerben. Hier kannst du dich ein bisschen umschauen: Wandbilder-Shop von Florian Läufer. Mit deinem Kauf unterstützt du mich bei meinen freien Arbeiten, die ich auf eigene Kosten in buchungsschwachen Phasen realisiere. Das können Fototrips (dieser hier war super: Isle of Skye), Portraitprojekte (wie zum Beispiel dieses hier: Charakterportraits in Schwarzweiß) oder auch ganz andere ausgefallene fotografische Ideen sein.
Jedes Bild ein Unikat! In meinem Shop biete ich ausgewählte Landschaftsfotos als Highend-Drucke an, die ich exklusiv für dich auf deinem Wunschmaterial anfertigen lasse. Du kannst wählen zwischen Leinwand, Alu Dibond, Holzdruck, Acrylglas und verschiedenen Künstlerpapieren mit edler Haptik, Langlebigkeit und hoher Farbbeständigkeit.
Wenn dir meine Arbeit gefällt und du auch in Zukunft Blogartikel wie diesen von der Insel La Gomera von mir lesen möchtest, dann markiere meine Facebook-Seite mit Gefällt mir – so verpasst du keine Neuigkeiten. Auf meinem Instagram-Account zeige ich ebenfalls regelmäßig tolle Fotos. Fragen, Anregungen, Kritik? Dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Ich freue mich auf deine Nachricht.
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Elin & Dawid – Hochzeitsfeier im Berner Schloss
Elins und Dawids Hochzeitsfeier im Berner Schloss darf man uneingeschränkt als geglückt bezeichnen. Es ist nämlich so: Wenn du deine Hochzeit in dieser tollen, tollen Location feiern möchtest, ist ein wenig planerische Eigeninitiative gefragt, da es keine dazugehörige Gastronomie oder anderweitigen Eventservice gibt. Das schont einerseits das Hochzeitsbudget und bietet dir ganz viel kreativen Freiraum, andererseits muss man als Hochzeitspaar vorab so manches auf den Weg bringen. Was mir bei einer Hochzeitsfeier im Berner Schloss ganz besonders gefällt: Du hast nicht nur das Gebäude und den dazugehörigen Garten exklusiv für dich gebucht. Gleichzeitig liegt diese Location direkt im Berner Gutsark, der sich mit unzähligen fotografischen Möglichkeiten hervorragend für die klassischen Paarfotos, also das eigentliche Brautpaar-Shooting, anbietet.

Bald geht’s los! Ich bin rechtzeitig für den First Look vor Ort, während Braut Elin noch beim Getting Ready ist.

Bestgelaunt zieht Elin ihre Brautschuhe an, Bräutigam Dawid wartet schon herzklopfend im Garten.

Was mag Dawid hier wohl durch den Kopf gehen?


First Look
Bevor sich Elin & Dawid bei ihrer Freien Trauung im Berner Schloss das Jawort geben, zelebrieren sie in einem ganz persönlichen Moment ihren First Look, der gleich um die Ecke im Garten von Elins Elternhaus geplant ist. Ich bin zeitig vor Ort, wie es sich für einen professionellen Hochzeitsfotograf gehört. Und das finde ich besonders spannend: Obwohl Elin & Dawid schon seit zehn Jahren ein Paar sind, ist da diese knisternde Aufregung zu spüren, als Elin & Dawid sich erstmalig im Hochzeitsdress begegnen. Zwei, die sich lieben – toll!

Das ist Magie: Just in dem Moment als Elin in den Garten schreitet, kommt die Sonne heraus.

Kann man Begeisterung sehen? Man kann!


Love you!
Hochzeitsfotos im Berner Gutspark
Zurückhaltend fotografiere ich diesen First Look-Moment, danach gehen wir direkt ins Paarshooting im benachbarten Gutspark über. Im Wald riecht es nach Sommerregen, das Belaubung steht in sattgrüner Pracht. Beste Voraussetzungen für die Paarfotos. Mögliche Fotospots haben wir uns in diesem 7 Hektar großen Areal bei einem Treffen kurz vor der Hochzeit gemeinsam ausbaldowert. Elin & Dawid zeigen sich ausgesprochen ungezwungen und natürlich, sodass dieses Hochzeits-Shooting im Wortsinne zu einem Spaziergang wird.

Elin & Dawid sind sooo verliebt! Man sieht es jedem einzelnen Foto an.


Der rund 7 Hektar große Wald rund um das Berner Schloss ist eine ausgezeichnete Location für das Hochzeits-Shooting. Bei solcher Szenerie juckt es mir immer ganz besonders im Auslösefinger!


Im Berner Gutspark


Shining bright like a Diamond!

Hochzeitsfotos am Ententeich – und zwar MIT Enten!


Zurück im Berner Schloss scheint nach einem Regenschauer die späte Nachmittagssonne in den Eingangsbereich. Solch ein Gegenlicht wünscht man sich als Fotograf.
Vor der Hochzeitsfeier im Berner Schlosss: „Ja, ich will!“
Emotional wird es bei der anschließenden Freien Trauung im Rittersaal. Dawids Schwester führt durch die Hochzeitszeremonie. Und das weiß ich aus meiner langjährigen Erfahrung als Hochzeitsfotograf: Wenn Freunde oder Verwandte die Redner bei einer Freien Trauung sind, verleiht das einer Hochzeit meist mehr Seele und man sollte vorab dringend einige Taschentücher für die Freudentränen verteilen.
Nach dem Ringtausch und dem lange erwarteten Vermählungskuss wirken alle ganz gelöst, es wird applaudiert und dann ziehen Elin & Dawid freudestrahlend durch die Stuhlreihen in den Schlossgarten, um all die Glückwünsche entgegenzunehmen. Und dann geht sie los, die Hochzeitsfeier im Berner Schloss…

Die Gäste treffen ein zur Hochzeitsfeier im Berner Schloss.


Einer der Säle im Berner Schloss.


Gut festhalten: die Trauringe.

Dawid begrüßt die Gäste zur Freien Trauung im Rittersaal.

Der Einzug von Elin mit Mama & Papa.


Ist mir aufgefallen: Elin & Dawid haben wirklich die gesamte Trauung über ihre Hände gehalten – klasse.


Es wird emotional: das Eheversprechen!




Ringwechsel

Wenn sich das Gesicht der Braut im Ring spiegelt, weißt du als Fotograf, dass du den Fokus exakt gesetzt hast!

Guck mal, wie happy die beiden sind! Just Married!!!

Glückwünsche!
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
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Julia & Marcel – Harry Potter-Hochzeit im Müggenbusch
Wie genial ist das denn bitte? Mit ihrer Harry Potter-Hochzeit mitten in Norddeutschland haben sich Julia & Marcel ein tolles Motto für die Freie Trauung einfallen lassen. Und es wird noch besser: Die Location „Der Müggenbusch“ ist nicht nur für die spätere Hochzeitsfeier, sondern auch für den First Look-Moment eine ausgezeichnete Wahl.
Eine Feier mit Magie & Zauber
Der Reihe nach: Dass Julia & Marcel ausgewiesene Harry Potter-Fans sind, stelle sich schon bei unserem Kennenlerntreffen viele Monate vor der Hochzeit fest. Schon zu diesem Zeitpunkt sprudelt es aus den beiden nur so heraus, wie sie sich ihre Trauung und die anschließende Feier vorstellen: mit Magie und voller Zauber. In Sachen Tisch- und Raumdekoration haben Julia & Marcel zu diesem Zeitpunkt jedenfalls schon reichlich Pläne für ihre Harry Potter-Hochzeit.

Wer sitzt wo?


Der Hochzeitssaal im Müggenbusch.

Jeder der acht Tische wird von Julia & Marcel individuell im Harry Potter-Stil gestaltet.


Schönes Detail als Tischdeko: „Der Goldene Schnatz“

Oben in der Holzscheibe sind zwei Aussparungen für die Trauringe eingelassen – Ringkissen war gestern! Super Idee.
First Look an der Wakenitz
Die Wochen und Monate haben es eilig und im Mai ist es dann endlich soweit – es wird geheiratet! Für den First Look-Moment wählen Julia & Marcel das weitläufige naturbelassene Gelände der Hochzeitslocation, direkt am Wasserlauf der Wakenitz. Während Marcel noch Beistand von seinem Trauzeugen Christian erhält, zupft Trauzeugin Nadja noch fix Julias Hochzeitskleid zurecht, dann geht Julia auch schon auf ihren Gleich-Ehemann Marcel zu – Trommelwirbel!
Ich halte mich als Hochzeitsfotograf in diesem sehr persönlichen Moment bestmöglich zurück, schalte das Auslösegeräusch meiner Kamera aus und bleibe stiller Beobachter. In diesem Fall gibt es allerdings einige Paparazzi, wie du auf den Fotos unten sehen kannst. Gut, wenn man gute Freunde hat!

Bräutigam Marcel mit seinem Trauzeugen Christian. In wenigen Minuten wird Braut Julia erscheinen – seeehr spannend!

Und da kommt Braut Julia auch schon…

Love is all around!

Beide haben ein Eheversprechen ausgearbeitet und tragen es sich gegenseitig vor. Das finde ich romantisch!

Glück, Glück, Glück!

Ein auserlesener Kreis aus Freunden und Verwandschaft darf beim First Look ein wenig luschern – und fotografieren!
Harry Potter-Hochzeit: zweimal „JA!“
Durch die anschließende freie Trauung führt die liebe Nicola (hier geht es zu ihrem Internetauftritt: „Nicola spricht“), die ich schon auf anderen Veranstaltungen erleben durfte. Ich kenne wenige Trauredner oder Traurednerinnen, die so engagiert, liebevoll und kreativ eine Hochzeit begleiten wie Nicola – sie macht das wirklich toll. In diesem Fall findet die Trauung auf dem kleinen Steg vor der Location statt. Hier geben sich die beiden das Jawort, stecken sich die Ringe an und: geben sich einen laaangen Vermählungskuss. Just Married – Yiieeehaaah!!!!

Nicola Möller führt liebevoll, empathisch und mit strahlenden Augen durch die Freie Trauung von Julia & Marcel. Tolle Rednerin, die ich hier nicht zum ersten mal erlebe und die immer wieder neue Ideen einbringt – sehr empfehlenswert!

Und ja, einige Portiönchen Humor dürfen nicht fehlen. Bei einer Hochzeit darf und soll natürlich auch gelacht werden.

Always!

Der spannendste vieler toller Momente dieses Tages: das Jawort!


Ringwechsel


Just Married!
Es folgen Glückwünsche, Geschenke und eine ausgelassene Party dieser liebevollen Harry Potter-Hochzeit. Die hierbei entstandenen Fotos sind dem privaten Hochzeitsalbum vorenthalten, allerdings zeige ich am Ende dieses Blogbeitrags noch einige Ausschnitte von dem klassischen Paarshooting, das wir in direkter Umgebung der Location realisieren können.

Selbst Gästebuch und Gästegeschenke sind Harry Potter-inspiriert.


Dobby hält die Eheringe (die ich mir für dieses Foto fix ausgeliehen habe).

Mit einigen Trinkspielen wird in einen ausgelassenen Abend gestartet. Wenn DAS Harry Potter wüsste…! Cheers!
Das Paarshooting:

Das weitläufige Gelände am Müggenbusch liegt direkt an der Wakenitz. Da schlägt das (Hochzeits-)Fotografenherz höher.




Astra – was dagegen?

Merke: Mit Astra geht auch romantisch! Dass sogar noch ein Schwan vorbeikommt, macht die Szene perfekt.

Alles im grünen Bereich! Im Wonnemonat Mai lassen sich solch tollen Fotos umsetzen.

Outtake: Auf dem kleinen Feldweg kommen während des Shootings immer wieder Radler und Fußgänger durch. „Herzlichen Glückwuuunsch!“

Mein Lieblingsfoto der Harry Potter-Hochzeit von Julia & Marcel für das ich eine kleine Lichterkette mitbrachte. „Protego totalum!“
IN EIGENER SACHE
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Freie Arbeit: Fotografieren im Harz
Warum ich mich bei meiner freien Arbeit für das Fotografieren im Harz entschieden habe, hat drei Gründe: Natur, Natur, Natur! Zugegeben, mit mindestens 2,5 Stunden Anfahrt ist es für mich als Schleswig-Holsteiner nicht mal eben ums Eck. Und trotzdem: Wer aus dem plattdeutschen Land kommt, für den liegt eben nichts näher als die Harzer Berge. Immerhin ist der Brocken mit 1.142 Metern der höchste Berg in Norddeutschland. Höher geht’s hier nicht.
Zwischen den Bergen
Genau genommen reizt mich aber mehr das zwischen den Bergen: die Täler! Hier fließen Bode, Selke, Oker, Ilse und andere Flüsse durch Wald und Wiesen. Stichwort Wald: Wer sich für das Fotografieren im Harz entscheidet, der kann sich dem Anblick der von Borkenkäfern hingerichteten Fichtenwälder nicht entziehen – sieht nicht schön aus. Durch verschiedene Maßnahmen soll sich der Wald zukünftig in einen klimastabilen wilden Naturwald mit Mischbestand verwandeln. Allerdings: In der Forstwirtschaft wird in Jahrzehnten gedacht und gehandelt. All das dauert also noch seine Zeit…

An den Ufern der Harzflüsse bist du als Fotograf gut aufgehoben.
Landschaftsfotos mit Strategie
Na gut, hier soll es ja um Fotografie gehen, nicht um Forstwirtschaft. Bei der Planung für dieses etwas längerfristige Projekt ging ich strategisch vor und teilte den Harz für meine Besuche in drei Regionen auf: Ost, West und Mitte. Dadurch vermied ich lange Fahrten zwischen den Spots und beschränkte mich bei jedem Besuch auf eine der drei Regionen. Danach erstellte ich mir eine Prioritätenliste mit drei W’s: wo, wann und was ich fotografieren möchte. Und so sehr mich auch die kleinen Städte wie Quedlinburg, Wernigerode oder Stolberg mit ihren vielen bewundernswerten Fachwerkhäusern flashen, so uninteressant sind sie für mich als Landschaftsfotograf.

Auch das gehört zum Harz: vom Borkenkäfer verursachtes Totholz.
Fotografieren im Harz – meine Güte ist das schön!
Beginne ich einfach dort, wo mein Projekt „Fotografieren im Harz“ begann – an der Jungfernbrücke in Thale, Ende September. Ich sah kurz zuvor bei einem anderen Landschaftsfotografen ein Bild der fast 100-jährigen Natursteinbrücke, das einen fotografischen Reflex in mir auslöste: „Ach du meine Güte ist das schön! Da muss ich hin!“ Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, ist, dass die vermeintliche Idylle gleich neben der Brücke erlischt. Ein kleines Gasthaus mit Außengastronomie nimmt morgens ab 9 Uhr seinen Betrieb auf. Na gut, dem tollen Foto tut das keinen Abbruch, anders vorgestellt hatte ich es mir schon…
Genug der vielen Worte. In meinem kleinen Paralleluniversum geht’s ja eigentlich nur um Fotos. Deshalb zeige ich dir an dieser Stelle meine Lieblingsbilder der vergangenen Monate und erzähle hier und da etwas zum „Making of“ in den Bildunterschriften. Enjoy!

Der Granitfels Roßtrappe erhebt sich 400 Meter über das Bodetal im Harz. Wenn du ganz genau hinschaust, kannst du im Tal das Gasthaus erkennen, an dessen Seite der Weg über die Jungfernbrücke (Foto unten) führt.

Nicht umsonst habe ich dieses Foto als Titelbild für den Blogartikel gewählt. Hier beginnt im September 2024 mein freies Fotoprojekt „Fotografieren im Harz“, welches ich auch in diesem Jahr weiterverfolgen werde.


Der Selkefall im Herbst – tolles Fotomotiv!

Was mich meistens einen Tick mehr begeistert als die „Fotoklassiker“, sind die eher unscheinbaren Motive, die sich irgendwo im Großen und Ganzen verstecken und erst ein bisschen aus der Umgebung herausgekitzelt werden müssen.

Ich lieb’s!

In meinem ganzen Leben ist mir bisher kein einziger Feuersalamander über den Weg gelaufen. An einem Frühlingstag an der Holtemme sind es dann gleich drei Stück an einem Tag! Sowas macht (mich) happy!


Natur ist: schön!
In die Landschaft gebaut

Architektur ist für mich dann interessant, wenn sie sich in toller Landschaft präsentiert, wie hier im herbstlichen Treseburg.

Den Weg zum Hotel Steinerne Renne musst du dir zu Fuß erlaufen – Autos verboten. Ich bin im Dunkeln hoch, um hier den Sonnenaufgang zu erleben. Vermutet hatte ich die aufgehende Sonne ungefähr in dem Dreieck zwischen den Bäumen. Tja, falsch gedacht. Schade!

Das Schloss Wernigerode vor dem Abendhimmel. Hat was, oder?

Die Stabkirche Hahnenklee ist was für triste Tage – eindrucksvoll.

Ich bin ein Fan davon, Kirchen und Kapellen in ungewöhnlicher Umgebung zu fotografieren. Diese hier war allerdings nur ein vorübergehendes Phänomen. Die Kapelle wurde als Filmkulisse beim Bergwerksmuseum Grube Glasebach errichtet und nach Ende der Dreharbeiten wieder abgerissen. Ich habe das Zeitfenster einer Drehpause genutzt und die kleine Kapelle in schwarzweiß fotografiert. Bin gespannt, wann der dazugehörige Film in die Kinos kommt…

An der Köthener Hütte erlebe ich absolute Traumbedingungen! Es gibt nichts, was ich mir an diesem sonnigen Herbsttag anders gewünscht hätte. Das Gegenlicht bringt das bunt gefärbte Laub zum Strahlen und bildet damit einen ausgezeichneten Kontrast zum blauen Himmel.

Übrigens: Die Köthener Hütte ist keine Kapelle, sondern eine Schutzhütte für Wanderer. Auf dem Schild an der Hüttenrückseite steht: „Ich schütze dich mit Dach und Wänden. Drum schütze mich vor Bubenhänden.“ Und tatsächlich, an der Hütte befindet sich weder Schmiererei noch Sticker bei meinem Besuch – klasse!

Von Hexen und Teufeln

Hexen sind in der Harzregion (nicht nur in der Walpurgisnacht) in aller Munde. Und es kommt nicht von ungefähr, dass diese Linde auf der Burgruine Lauenburg auch als Hexenbaum bezeichnet wird.

(Quelle: Screenshot Google)
Nach mühsamer Recherche habe ich herausgefunden, wo die bucklige Harz-Hexe wohnt! Leider ein bisschen zu spät! Hin und wieder ploppte mal eines dieser grandiosen Bilder von dem längst verlassenen „Tiny House“ auf, welches im Sommer vom Bewuchs überwuchert wird und dadurch diese geniale Horrorschocker-Stimmung erhält. Es blieb aber immer ein Geheimnis, wo das Hexenhaus zu finden ist. Die, die das Foto haben, hielten hinter einer Mauer des Schweigens eisern die Klappe. Nix zu machen. Ich habe Wochen recherchiert und gesucht, um es letztlich im November zu finden. (Foto unten) Aber seien wir ehrlich, so richtig mystisch ist das Foto erst mit dem nötigen Bewuchs. Ergo: Warten bis zum Frühjahr, dann nochmal mit dem Fotoapparat bei perfekten Bedingungen wiederkommen. Im April kommt dann tatsächlich der Horrorschock für mich: Das Gelände, auf dem das Hexenhaus steht, ist gerodet und für ein bald beginnendes Neubauprojekt vorbereitet worden. Abrissbirne lässt grüßen! Ich könnte heulen…


Apropos marode Gebäude: Wer auf Lost Places steht, dürfte im Harz fündig werden. So viele Ruinen wie hier, findet man selten so geballt. Die Maschinenfabrik Carlswerk dient heute als Museum, ist also kein klassischer Lost Place. Ich find’s trotzdem mal ganz interessant reinzuschnuppern und lasse eine kleine Spende da.
Mauern, Felsen, Steine

Von Hexen und Teufeln: Die Teufelsmauer besteht aus Sandstein und Kreide und verläuft auf einer Länge von rund 20 Kilometern durch das nördliche Harzvorland. Es gibt zahlreiche markant herausragende Einzelfelsen und -segmente, die sich in ganz unterschiedlichen Varianten fotografieren lassen. Mir gefällt’s bei Nebel am besten.


Die Klusberge bei Halberstadt sind vom Boden aus schwierig zu fotografieren, aus der Luft schaut’s dafür richtig klasse aus. Warum die Formation im Vordergrund Fünffingerfelsen genannt wird, braucht nicht lange gefragt werden.

Herbsstimmung

Auch ein tolles Fotomotiv im Harz: der ehemalige Diabas-Steinbruch bei Wolfshagen. Ein echtes Naturwunder ist dieses markante Felsplateau also nicht. Gut 100 Jahre wurde hier bis 1986 magmatisches Gestein abgebaut. Inzwischen wird das ehemalige Industriegelände renaturiert. Hat was!

Winterwonderland Harz

Ich sag’s mal ganz salopp: So richtig geil sieht es im Harz aus, wenn die Landschaft wie von Puderzucker überzogen ist. Hier am frühen Morgen bei klirrender Kälte irgendwo am Waldrand.

Der Berg ruft! Nein, das ist nicht die Brockenrakete, die hier startet! Der Harzturm ist eine der neuesten Touristenattraktionen in Torfhaus, dem höchsten Punkt im niedersächsischen Harz. Von hier starte ich im Dezember meine Wanderung auf den Brockengipfel. Dramatisch ausgedrückt: Meine Solobesteigung des Brockens ohne Sherpas und Sauerstoff!


Diese Winterstimmungen sind es, die mich als Landschaftsfotograf begeistern!

Mein Fotoprojekt „Fotografieren im Harz“ habe ich bisher alleine genossen. Alles ist intensiver, wenn du es alleine tust. Du nimmst anders wahr, du gehst anders, du atmest anders. Und vor allem: Mehr als das Knirschen frischgefallenen Schnees unter den Schuhsohlen ist von dir nicht zu hören. Dadurch ist das Naturerlebnis viel ausgeprägter und du siehst Dinge, die sonst schon lange Reißaus genommen hätten.

Der Harz ist berühmt für seine historischen Dampflocks – und für den Brocken. Mehrmals am Tag fährt die Brockenbahn auf den Gipfel des Berges, dessen markanten Bauten (Brockenhotel, Wetterstation etc.) schon von weit her zu sehen sind. Mehr Symbolik für Bahn und Brocken als auf diesem Foto ist also kaum hinzukriegen. Ich muss allerdings gestehen: Die Bildidee habe ich bei dem Fotografen Thomas Spangenberg entwendet und 1:1 umgesetzt. (Mehr dazu weiter unten.) Noch ein Schmankerl: Zu DDR-Zeiten diente das dreigeschossige Brockenhaus als Abhörstation der Stasi. Wegen seiner runden Kuppel wurde das Brockenhaus im Volksmund auch „Stasi-Moschee“ genannt.

Die letzte Bahn stampft durch die Winterlandschaft den Berg hinauf. „Chuff-Chuff-Chuff!“ (Randnotiz für Fotoenthusiasten: Aufgenommen mit ISO 12.800, um im letzten Büchsenlicht eine verwacklungsfreie Verschlusszeit von 1/60 Sek hinzubekommen.)


Was für ein Kontrast!

Winterwonderland – dafür komme ich wieder. Und wieder, und wieder! Bis bald, im Harz!
Geduld, Glück und: Recherche
Wenn du selbst nicht fotografierst, wirst du dir vermutlich kaum vorstellen können, dass die allermeisten Fotoergebnisse sehr viel mit Geduld, Recherche, Wetterglück und Fleiß zu tun haben. Oft sind es ganz bestimmte Bedingungen, Tages- oder Jahreszeiten, die essenziell für besondere Fotos sind. Nicht nur beim Fotografieren im Harz! So manchen Fotospot habe ich zwei-, dreimal und notfalls auch ein viertes mal besucht, um meinem Traumfoto näher zu kommen.

My car is my castle! Basis für (fast) jedes gute Foto ist eine gute Recherche. Und wenn es sein muss, auch direkt vor Ort.
Hinter jedem Fotoprojekt steht immer auch eine intensive Internetrecherche. Hilfreich sind dabei Tourismuszentren, Reiseblogs, Fotowebseiten und natürlich Social Media. Hunderte Seiten und Profile habe ich mir zur Inspiration angesehen. Bei einigen landet man immer wieder. Dies waren meine Ideengeber, Wegbereiter, Inspirationsquellen und Stalkingopfer. Ich bin da allerdings zurückhaltender Leisetreter und gehe niemand mit E-Mails, Anrufen oder Kommentaren auf die Nerven. Keine(r) der hier Vorgestellten weiß also etwas von seinem – für mich – bedeutungsvollen Bezug zu meinem Fotoprojekt.
Big THX an:
Facebook-Gruppe „Der Harz“ Eigentlich hat diese Gruppe kaum etwas mit professioneller Fotografie zu tun. Mit über 130.000 Mitgliedern werden aber täglich Bilder von deren Wanderungen, Erlebnissen und Naturbeobachtungen gepostet, die mich auf ganz unterschiedliche Fotoideen brachten.
„Wanderblende“ ist aus einer Idee von Christiane Hube entstanden. Auf ihrem Blog habe ich Stunden verbracht. Toller dunkel entsättigter Bildstil mit vielen gestalterischen Ideen, kurzweilig zu lesen und mit allerlei (eher versteckten) Infos. Einzigartig, behutsam, herzlich. Mehr davon, bitte!

(Quelle: Screenshot www.wanderblende.com)
Thomas Spangenberg hat bei mir mit seiner Homepage „Blogografie“ immer wieder einen Nerv getroffen. Und ja, ich gebe zu: Ein oder zwei Bilder habe ich ihm nachfotografiert. Das mit der Brockenbahn auf dem Gipfel zum Beispiel. Besonders sympathisch hat ihn für mich gemacht, dass er in seinen Blogposts auch die kleinen Malheure in der Fotografie (inklusive Drohnenabsturz) nicht unerwähnt lässt.

(Quelle: Screenshot www.blogografie.de)
Michael Kästner lebt und fotografiert im Harz und ist in Kontakt mit meinem regelmäßigen Fotoreisepartner Holger. Persönlich kennengelernt habe ich ihn nie, aber hin und wieder spreche ich mit Holger über Michael Kästners (inzwischen weltweite) Fotografie auf extrem hohen Niveau. Sein Harz-Portfolio ist enorm! Kein Blog, keine Texte, keine Bildunterschriften, keine Infos – aber unfassbar gute und sehr inspirierende Landschaftsfotografien! Hier siehst du mehr davon: Michael Kästner Landscapes

(Quelle: Screenshot www.kaestner.myportfolio.com)
Gute und allgemeine Infos konnte ich häufig auf der Homepage des Harzer Tourismusverbandes finden, außerdem habe ich gerne und viel auf der Homepage vom Nationalpark Harz gelesen und gestöbert. Tja, und dann sind da noch die vielen Fotografie-Youtuber, die regelmäßig in YT-Clickbait-Manier ihre Clips mit Titeln wie „Geheimspot im Harz gefunden“ oder „Lebensgefahr – Fotografieren im Harz“ versehen, um Klicks und Abonnenten zu generieren. Ist stilistisch nicht so meins, aber was weiß ich schon als Best Ager jenseits der Fuffzig? Zugegeben: Hilfreich war so manches Video schon!
IN EIGENER SACHE
Vor einiger Zeit habe ich auf meiner Homepage einen klitzekleinen Webshop integriert, in dem du ausgesuchte Landschaftsfotos als Highend-Druck für deine Wohnzimmerwand ordern kannst. Einige der Fotos, die du in diesem Blogpost siehst, kannst du ab sofort in meinem Onlineshop erwerben. Hier kannst du dich ein bisschen umschauen: Wandbilder-Shop von Florian Läufer. Mit deinem Kauf unterstützt du mich bei meinen freien Arbeiten, die ich auf eigene Kosten in buchungsschwachen Phasen realisiere. Das können Fototrips (dieser hier war super: Isle of Skye – Schottland), Portraitprojekte (wie zum Beispiel dieses hier: Charakterportraits in Schwarzweiß) oder auch ganz andere ausgefallene fotografische Ideen sein.

So könnte eine meiner Fotografien bei dir an der Wand aussehen. Exklusiv bei mir im Shop auf unterschiedlichen Druckerzeugnissen zu ordern.
Wenn dir meine Arbeit gefällt und du auch in Zukunft Blogartikel wie diesen aus dem Harz von mir lesen möchtest, dann markiere meine Facebook-Seite mit Gefällt mir – so verpasst du keine Neuigkeiten. Auf meinem Instagram-Account zeige ich ebenfalls regelmäßig tolle Fotos. Fragen, Anregungen, Kritik? Dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Ich freue mich auf deine Nachricht.
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Natalia & Heiko – Hochzeit in der Speicherstadt Hamburg
Natalias & Heikos Hochzeit in der Speicherstadt Hamburg fand im vergangenen Herbst statt und wird mir ganz sicher lange in Erinnerung bleiben. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Zunächst einmal sind Natalia & Heiko ein ganz wunderbares Hochzeitspaar mit ausgezeichnetem Gespür für ein wenig Extravaganz, die gleichzeitig bodenständig, aber auch erlesen, ja fast exquisit ist. Dass sich das (auch) in einer ausgewählten Hochzeitslocation am Wasser, dem Ameron in der Hamburger Speicherstadt, widerspiegelt, passt ins Bild. Im großen Saal der ehemaligen Hamburger Kaffeebörse luden Natalia & Heiko ihre handverlesene Hochzeitsgesellschaft zu einer ausgelassenen Hochzeitsfeier ein. Ich war mit den Fotoapparaten dabei!

Der Saal der ehemaligen Kaffeebörse Hamburg ist ein Ort mit viel Tradition. Hier lässt sich ganz ausgezeichnet eine extravagante Hochzeit feiern.

Grün und Gold sind die Farben des Tages. Konzeptionell ist an alles gedacht – Chapeaux!


Deine Mudda..!

Wetter für Fotografen – und das Ende Oktober!
Doch bevor die Hochzeit in der Speicherstadt gefeiert wird, steht zunächst das offizielle Jawort im Standesamt Norderstedt an. Ich werde den heutigen Tag von der Ankunft der Gäste bis zur Hochzeitsparty mit dem Fotoapparat begleiten – spannend! Dass an diesem ausgezeichneten Oktobertag auch das Wetter mitspielt, trägt diese Hochzeit mühelos auf höchste Stufe. Ich meine: Kurz vor November könnte es schließlich auch ganz anders kommen…
Herbsthochzeit im Standesamt Norderstedt
Bräutigam Heiko ist zeitig vor Ort, dann erscheint auch schon Braut Natalia im weißen Hosenanzug mit wehendem Schleier – was für eine Kombination. Natalia strahlt, strahlt, strahlt! Im Standesamt geht gefühlt alles ganz fix und nach Jawort, Ringtausch und Vermählungskuss stehen die beiden Frischvermählten auch schon wieder auf dem Markplatz, der jetzt von der Vormittagssonne in ein warmes Licht getaucht wird. Just Married! Besser kannst du es dir als Hochzeitsfotograf nicht wünschen – da gelingen die Bilder fast von ganz alleine.

Da strahlt Heiko (Mitte) mit seinen Jungs um die Wette. Klar, bei DEM Herbstwetter!

„Hält?“ – „Hält!“ (Zumindest für den Moment.)

Braut Natalia kommt mit Trauzeugin Änna im weißen Ford Kuga vorgefahren. „Möööp-mööp!“

Jaaaaa! Heute wird geheiratet!



Und da ziehen Natalia & Heiko auch schon ins Trauzimmer vom Standesamt Norderstedt ein.

Man darf es so zusammenfassen: Die Stimmung ist ausgezeichnet!




„Nun zittere doch nicht so…!“

Ringtausch erfolgreich. Jetzt darf…

…sich geküsst werden!

Heiko unterschreibt die Heiratsurkunde, sein Trauzeuge: „Yeessss!“

Noch im Trauzimmer wird gedrückt, geknuddelt, gratuliert.

Vor der Tür fliegt dann der Reis.

Gleich nochmal!


Just Married! „Uuuuaaaah!!!“
Hochzeit in der Speicherstadt Hamburg – edel & liebevoll
Szenenwechsel. Im Hotel Ameron beginnt nun der spannendste Teil des Tages. Zum Abend wird die Garderobe gewechselt, sodass es hier zu einem klassischen Getting Ready von Natalia & Heiko in unterschiedlichen Hotelzimmern und einem aufregenden First Look-Moment in der Hochzeitssuite kommt. Und so pendele ich mit meinen Kameras zwischen den beiden Hotelzimmern hin und her. Beim späteren First Look wird Heiko im Smoking mit smaragdgrünen Accessoires gekleidet sein, während Natalia ein hautenges weißes Kleid mit bodenlanger Brautstola trägt. Selbst als erfahrener Hochzeitsfotograf habe ich solch ein außergewöhnliches Arrangement bisher noch nicht gesehen. Toll! Das anschließende Brautpaarshooting im und rund um das Ameron Hotel ist der perfekte Einstieg in die fotografische Begleitung dieser Hochzeit in der Speicherstadt.

Natalia beim Getting Ready für die abendliche Hochzeit in der Speicherstadt Hamburg. Tolles Kleid, oder? Warte ab, bis sie hineingeschlüpft ist…

Der Schleier ist ein tolles Accessoire.




Das letzte Knöpfchen, dann wird es (noch) spannend(er).

Währenddessen bei Heiko.

Wie ging das noch mit dem Einstecktuch?


Komm in die Puschen!

„Pfft, pfft!“

Wow, wow, doppel-wow! Natalia wartet mit einem Strauß weißer Calla-Lilien auf ihren Gatten Heiko, der gleich zum First Look in die Suite eintreten wird.



Da funkeln Heikos Augen aber!

Love is in the air!



Dieses Foto hatten sich Natalia & Heiko gewünscht. Wir haben es einem vergilbten 50er-Jahre-Foto nachgestellt.

Die ersten Hochzeitsfotos entstehen an der Bar im Hotel Ameron.


Eines meiner Lieblingsbilder dieser eindrucksvollen Hochzeit in der Speicherstadt Hamburg.


Die eindrucksvollen Gebäude der Speicherstadt im Hamburger Hafen sind die perfekte Kulisse für Natalias & Heikos Hochzeitsfotos.


Dresscode: 1950er Jahre
Ich schrieb es oben bereits: Die eigentliche Feier dieser außergewöhnlichen Hochzeit steigt im großen Saal der ehemaligen Kaffeebörse, einem traditionsreichen Ort der Hamburger Speicherstadt. Hier fühlt man sich zurückversetzt in die 1950er Jahre. Und da ist es nicht verwunderlich, dass auch der ausgegebene Dresscode am heutigen Abend an diese längst vergangene Zeit erinnert. Was mir richtig gut gefällt: In jedem Detail der Deko finden sich die Farben Gold und Smaragdgrün wieder. Ein wirklich tolles Konzept haben sich Natalia & Heiko hier einfallen lassen!

Über eine kleine Brücke gelangen die beiden Verliebten nach dem Hochzeitsshooting in den großen Saal ihrer Hochzeitsfeier. Noch ein letzter Kuss, dann geht es los.




„Auf uns, auf euch, auf das Leben! Cheers!“


Erstmal essen!
Hochzeitsparty vom Feinsten
Von hier an lasse ich einfach mal die Bilder für sich sprechen. Ob Fotobox, Whisky- und Zigarrentisch, Hochzeitsmenü, Eröffnungstanz oder Hochzeitstorte – jede Passage dieses einzigartigen Abends ist liebevoll durchdacht und in Szene gesetzt. Da macht Fotografieren Spaß! Danke Natalia & Heiko, dass ich ein Teil dieser wundervollen Hochzeit in der Speicherstadt sein durfte.

Die Fotobox wird ausgiebig genutzt.

Not drunk enough? Das wird noch anders!



Smaragdgrün und mit Gold verziert – die Hochzeitstorte. Hat was, oder?



Nach dem Anschnitt der Hochzeitstorte folgt die Tradition: gegenseitiges Füttern.

Zähne zeigen! Auch wenn sie grün sind!


Vier angesägte Stockwerke – Einsturzgefährdung!

Den Rest essen wir morgen!

Das Willkommensschild ist der Hammer! Lesen und wirken lassen…

Aficionado!



„Meine Damen und Herren: der Eröffnungstanz!“


Woohooo!


Nun gibt’s kein Halten mehr! Und das hat selbst Freddy Mercury schon gewusst: „Don’t stop me nooow…!“



Er fühlt es! Pump Up The Volume!
IN EIGENER SACHE
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Santje & Benjamin – Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg
Santje & Benjamin haben sich im Sommer für eine Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg entschieden. Gut so! Denn: Die Location ist, erstens, zentral gelegen und damit hervorragend erreichbar, gleichzeitig aber auch „ab vom Schuss“. Außerdem, zweitens, hat sich die Gastronomie am Tag der Trauung zu 100% auf die Hochzeitsgesellschaft eingestellt, sodass nicht noch das übliche gastronomische Tagesgeschäft abgewickelt werden muss. In einfachen Worten: Es ist für alles gesorgt und es kann ordentlich Gas gegeben werden, ohne dass es jemanden in der Nachbarschaft stören könnte. Party Hard!

Kurz vor dem Eintreffen der Hochzeitsgäste sind alle Vorbereitungen für die Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg abgeschlossen. Sieht klasse aus, oder?





Eine Etage höher richtet sich Braut Santje für die freie Trauung her – die Stimmung ist super!


Ich mag diese aufregende Phase kurz vor der Trauung, in der immer tolle Bilder entstehen.

Einzug der Braut
Doch so weit sind wir noch nicht. Während Benjamin nachmittags die eintreffenden Gäste begrüßt, schlüpft Santje im kleinen Nebenraum in ihr Brautkleid. Erst als alle Gäste unter dem Zeltdach für die freie Trauung Platz genommen haben, lässt Santje hinter sich die Tür ins Schloss fallen, um von ihrem Papa an Benjamin übergeben zu werden. Schon jetzt werden die ersten Taschentücher gezückt.

Trommelwirbel – während die Gäste schon im offenen Zelt sitzen, wird Santje von ihrem Papa und den Blumenmädchen an der Bar in Empfang genommen.

Der große Moment: Santjes Einzug mit Papa!

Und da entdeckt Bräutigam Benjamin auch schon seine Braut zum ersten mal. Er sieht ganz happy aus, gell?

Die freie Trauung findet im sogenannten Sternenzelt statt, das gleich neben der Location aufgebaut ist.

Ein erstes Tränchen. Ein Glück, dass dafür vorgesorgt ist…


Es sind diese kurzen flüchtigen Momente, die du als Hochzeitsfotograf unbedingt auf die Speicherkarte bannen und auf gar keinen Fall verpassen möchtest. Hier hat es ganz ausgezeichnet geklappt!

Es fließen Freudentränen
Auch während der freien Trauung fließen hier und da ein paar Freudentränchen. Als sich Santje und Benjamin für das Jawort gegenüberstehen, ihre Hände halten und sich tief in die Augen schauen, ist es mucksmäuschenstill. Nach zwei kräftigen „Ja, ich will!“ tauschen die beiden Verliebten die Ringe, danach folgt ein laaanger Kuss. Toll! Und nicht nur die beiden schauen sich ganz glücklich an, auch die Hochzeitsgesellschaft hat durchweg ein zuverlässiges Strahlen in die Gesichter gezaubert bekommen. Der Auszug erfolgt durch ein Meer aus Seifenblasen, danach wird beglückwünscht, geknuddelt und gedrückt. Heiraten ist: schön!!!

Zwei, die sich erkennbar lieben!


Ringwechsel.

Das Aufstecken des Eheringes sieht in kontrastreichem Schwarzweiß einfach klasse aus.

„Das Paar darf sich jetzt…!“ …und da knutschen sie auch schon!

Anschnitt der Hochzeitstorte
Dass Grün die Farbe des Tages ist, beweist die knackig grüne Hochzeitstorte, die Santje und Benjamin auf der Terrasse der Golf Lounge bei feinstem Wetter anschneiden. Im Anschluss nutzen wir zu dritt die späte Nachmittagssonne für ein kleines Brautpaarshooting, dann steigt nach einigen tiefgründig-emotionalen Hochzeitsreden die eigentliche Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg. Und das darf man ruhig herausstellen: Feiern können sowohl die beiden, als auch jeder einzelne Gast der heutigen Hochzeitsgesellschaft!!

Hochzeitstorte in Grün!!!


Wer die Hand beim Anschnitt der Torte oben hat? Mal so, mal so..!


Klassiker: Gegenseitiges Füttern mit der Hochzeitstorte.

Nachschminken!

Auf dem Gelände vom Golf Lounge Resort finden wir tolle Möglichkeiten für die Erstellung der klassischen Paarfotos.




Behind the scenes: Tüll ist tückisch!

„Yiiieeehaaah!“ Santje & Benjamin haben sich Fotos mit dem Golfcar gewünscht. Voilá – hier sind zwei davon!

Unerhört – da fährt die Braut dem Benny weg!
Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg – ein Traum für Fotografen
Nicht zuletzt DJ Marcus Schmelzer ist es zu verdanken, dass bei dieser Hochzeitsfeier im Golf Lounge Resort Hamburg so richtig die Post abgeht. Und so beginnt der Eröffnungstanz nicht einfach mit dem Eröffnungstanz. Ganz anders: Bevor Santje & Benjamin die Tanzfläche betreten, gibt es für die Hochzeitsgesellschaft ein Briefing für den Empfang des Hochzeitspaares, außerdem lässt Marcus vorab Leuchtstäbe in der Gesellschaft verteilen. Roter Teppich war gestern, als Santje & Benjamin auf die Tanzfläche treten, bricht die Hölle los! „Sing Halleluuujaaahh!!!!“ Alle, wirklich alle, lassen sich gehen und feiern, feiern, feiern! Hammer!

Die Gastronomie im Golf Lounge Resort im Licht der späten Sonne.

Begrüßungsrede!

Und -schwupps- schon wieder einen tollen Sekunden-Moment mit dem Fotoapparat eingefangen.


Motto des Tages: Love is all around!

Bevor Santje & Benjamin die Tanzfläche für den Eröffnungstanz betreten, gibt es ein kurzes Begrüßungs-Briefing von DJ Marcus Schmelz.

Und da ist auch schon die Eskalation! Pump up the Volume!




Wenn schon nach 30 Minuten Limbo getanzt wird, hast du als DJ alles richtig gemacht! (Und als Hochzeitsgesellschaft sowieso!)


„Sing Halllleluuujaaaah…!“ – „Haaaa-le-luuuu-jaaaa!“
IN EIGENER SACHE
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Catharina & Adrian – Gartenhochzeit im Herbst
Eine kleine süße Gartenhochzeit im Herbst, dazu haben sich Catharina & Adrian entschieden. Man braucht in Sachen Wetter ein bisschen Mut dazu, den haben die beiden aber definitiv aufgebracht und: sind belohnt worden! Ein traumhafteren Herbsttag hätte es für diese freie Trauung nicht geben können! Sonnenschein, angenehme Temperaturen, buntes Herbstlaub. Wooohooo!
Manches kam anders…
Von Anfang an: Unser erstes Treffen für die Gartenhochzeit im Herbst hatten wir rund ein Jahr zuvor. Schon damals habe ich Katharina & Adrian als positiv zielstrebiges Paar erlebt und das blieben sie auch, als im Rahmen der Hochzeitsplanung verschiedene Dinge so ganz und gar nicht nach Plan laufen mochten. Manches kam anders, manches unerwartet, am Ende wird alles traumhaft!

In einer kleinen Hochzeitsgesellschaft werden sich hier in gut einer Stunde Catharina & Adrian das Jawort geben – im Zelt des eigenen Gartens.



An alles gedacht! Wofür das Reagenzglas mit dem grobkörnigen Sand ist, siehst du weiter unten…
First Look-Moment am Treppenabgang
Alles beginnt mit einem kleinen First Look Moment am Treppenabgang des Hauses, bei dem Catharinas Papa und Adrians Kids eine gleichgroße Rolle spielen wie die beiden Verliebten selbst. Danach zieht zuerst Adrian ins schnuckelige Gartenzelt ein, in dem die engsten Familienmitglieder und Freunde bereits Platz genommen haben. Dann wir Braut Catharina von ihrem Papa an Adrian übergeben und Traurednerin Anette Sandersfeld-Teichman führt von nun an mit zuverlässigem Lächeln durch die Trauzeremonie.

Meistens begleite ich zum Getting Ready die überwiegende Zeit die Braut, hier ist es Bräutigam Adrian von dem ich einige Fotos mache, bevor er erstmalig auf seine Braut Catharina trifft, die sich in der oberen Etage des Hauses fertigmacht. (Aber dort lieber für sich mit ihren Mädels blieb.)


Alle helfen mit! Sohneman bei den Hosenträgern und…

…Schwiegervater beim Jacket. Teamwork!

Letzter Check!

Von oben schauen Catharinas Mädels hinunter, ob die Luft rein ist für die Braut.

Taaadaaa! Da kommt sie auch schon! Adrian nimmt sie mit seinen Kids (die hier lieber ungezeigt bleiben)und Schwiegerpapa in Empfang. Wow!!!


Im Hochzeitszelt wartet Adrian dann ganz klassisch auf den Einzug von Catharina mit ihrem Papa.

Toll, oder?


Traumhaft: Gartenhochzeit im Herbst bei feinstem Wetter!
Apropos Zeremonie: Bevor Ringwechsel und Vermählungskuss anstehen, wird das Hochzeitsritual einer Sandzeremonie vollzogen, bei denen die gesamte Hochzeitsgesellschaft verschiedenfarbigen grobkörnigen Sand in ein Glasgefäß rieseln lassen und damit die ewige Verbundenheit symbolisieren. Schon jetzt gab es erste Tränchen bei dieser emotionalen Gartenhochzeit im Herbst, das steigert sich beim doppelten Jawort. Nachdem Catharina & Adrian vor Ihrer Hochzeitsgesellschaft den Bund der Ehe eingegangen sind, folgt der Auszug und dann heißt es: Glückwünsche, knuddeln, drücken, umarmen!

Traurednerin Anette Sandersleben-Teichmann begrüßt die Hochzeitsgesellschaft und führt durch die Zeremonie.

Es fließen einige Tränchen bei dieser freien Trauung, ja. Aber es wird auch herzlich gelacht!

Ich liebe ja solche Details: Adrian und Catharina halten ihre Hände und die Smartwatch zeigt an: „Aktivität – großartiger Start“.


Beim Sandritual befüllen nicht nur Catharina & Adrian das Glasgefäß, sondern auch alle Hochzeitsgäste, die jeweils ein Portiönchen in einem Reagenzglas auf ihrem Sitzplatz vorfanden – klasse Idee.


Gleich geht’s los…

Und da werden auch schon die Trauringe gebracht.


Ringwechsel.


Geschichtchen am Rande: Eine Pastorin sagte vor einiger Zeit mal zu mir, man könne das Jawort nicht fotografieren. Soll sagen – bitte nicht fotografieren! Technisch mag das durchaus richtig sein, Fotos mit Ton gibt es schließlich noch nicht. Man kann aber sehr wohl die Emotionen beim Jawort einfangen! Bei diesem Foto war das doppelte „Jaaaa!“ frisch ausgesprochen. Schau dir mal die Gesichter an. Love is all around!

Schön!

Küssen – gleich nochmal! Dann folgt der Auszug durch die Seifenblasen.


Glückwünsche!

Hochzeitspräsente auspacken…

Ein Strampler! (Nachtigall ick hör dir trapsen…! *zwinker*)
Hochzeitsshooting im herbstlich gefärbten Wäldchen
Bald danach nehmen wir uns gemeinsam ein Stündchen Zeit und gehen ins Paarshooting im direkt angrenzenden Wäldchen über. Hier passt wirklich alles. Catharina & Adrian sind super entspannt und bewegen sich gelöst und locker vor der Kamera, während sich das Wäldchen in seinen schönsten Herbstfarben zeigt. Wenn das doch nur immer so wäre!


Das angrenzende Wäldchen bietet sich in seinen Herbstfarben ganz hervorrragend für unser Paarshooting an.



Ob man Liebe sehen kann? Man kann – Voilá!

Catharina & Adrian sind vor der Kamera ganz ungezwungen und machen mir das Fotografieren leicht.



Übrigens: Catharina & Adrian sind beide Hundetrainer mit eigener Hundeschule. Klar, dass wir auch die zwei Vierbeiner ins Paarshooting eingebunden haben. Wenn dich die Arbeit der Hundeprofis interessiert, schau gerne hier vorbei: Hundeschule Cordts

Catharina & Adrian – tolles Paar!
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
